Der Mond ist immer zur Hälfte beleuchtet. Warum sehen wir dann eine Sichel?
- Die Sonne beleuchtet stets die Hälfte des Mondes, die ihr zugewandt ist.
- Was sich ändert, ist nur unser Blickwinkel auf diese helle Hälfte.
- Von Neumond zu Neumond vergehen 29,53 Tage, eine Runde um die Erde dauert nur 27,32.
Eine Lampe und eine Orange am ausgestreckten Arm zeigen alle Phasen.
Wörter zum Text
- der Mond
- Der große helle Körper, den wir nachts am Himmel sehen.
- die Phase
- Ein Abschnitt, eine Zeit in einer Reihe, die sich wiederholt.
- die Sichel
- Eine schmale, gebogene Form, wie ein Stück von einem Ring.
- die Hälfte
- Einer von zwei gleichen Teilen.
- kreisen
- Sich im Kreis um etwas bewegen.
Der Anfang des Textes
Immer halb hell
Schau in den nächsten Wochen ein paar Mal zum Himmel. Mal siehst du eine dünne Sichel, mal einen halben Mond, mal eine runde, helle Scheibe. Und manchmal siehst du gar nichts. Diese Formen heißen Mondphasen. Aber warum ändert sich der Mond so? Er ist doch immer gleich groß.
Zuerst ist wichtig: Der Mond leuchtet nicht selbst. Er ist eine große Kugel aus Stein, grau und ziemlich dunkel. Wir sehen ihn nur, weil die Sonne auf ihn scheint. Ein Teil von diesem Licht kommt zu uns auf die Erde zurück, so wie bei einem Spiegel, nur viel schwächer.
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