Warum hat der Schrebergarten nie einen Schreber gesehen?
- Moritz Schreber starb 1861, drei Jahre vor dem ersten Schreberverein.
- Die Kinderbeete von 1868 schafften die Kinder nicht, also übernahmen die Eltern.
- Heute gilt: höchstens 24 Quadratmeter Laube und mindestens ein Drittel Gemüse.
Aus einem Spielplatz wurde ein Garten, und jetzt kommen die Kinder zurück.
Wörter zum Text
- der Verein
- Eine Gruppe von Menschen, die ein gemeinsames Ziel hat.
- pachten
- Land gegen Geld für eine bestimmte Zeit nutzen.
- das Beet
- Ein kleines Stück Erde für Blumen oder Gemüse.
- die Laube
- Eine kleine Hütte im Garten.
- die Satzung
- Die schriftlichen Regeln eines Vereins.
Der Anfang des Textes
Ein Name ohne Garten
Der Schrebergarten trägt den Namen eines Mannes, der nie einen Garten für Erwachsene gefordert hat. Daniel Gottlob Moritz Schreber lebte von 1808 bis 1861 in Leipzig. Er war Arzt und Orthopäde, und er schrieb viel über die Gesundheit von Kindern. Viele glauben bis heute, er habe die Gartenvereine gegründet. Das stimmt nicht.
Schreber sorgte sich um die Kinder in der wachsenden Stadt. Sie sollten sich draußen bewegen, laufen und spielen. Dafür forderte er Spielplätze, die Erwachsene beaufsichtigen. Mehr verlangte er nicht. Er starb 1861 plötzlich, bevor er seine Idee umsetzen konnte.
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